Gnojówka i kałuże – niedoceniane zagrożenie dla naszych psów

Mist und Pfützen – eine unterschätzte Gefahr für unsere Hunde

Ein Spaziergang entlang einer Landstraße, das Gras noch feucht vom Regen, die Sonne bricht durch die Wolken – und mittendrin: Ihr Hund, voller Energie, die Nase am Boden. Was für uns ein friedlicher Moment ist, kann für Ihr Haustier eine tödliche Bedrohung sein.
Denn Gülle und Pfützen bergen Risiken, die oft unterschätzt werden – von bakteriellen Infektionen bis hin zu gefährlichen Umweltgiften.

Gülle – ein Dünger mit Nebenwirkung 💩

Gülle ist ein flüssiger landwirtschaftlicher Dünger aus tierischen Exkrementen – meist eine Mischung aus Kot, Urin und Wasser, manchmal unter Beigabe von Futter- oder Einstreuresten. Obwohl es das Pflanzenwachstum fördert, kann es für Hunde eine ernsthafte Gefahr darstellen.

Gülle kann enthalten:

  • Bakterien und Mikroorganismen , zB Clostridium botulinum , das das gefährliche Botulinumtoxin produziert.
  • Überreste toter Tiere zB. Mäuse oder Ratten, die in Gülletanks ertrunken sind.
  • Arzneimittelrückstände , zB. Antibiotika, die in der Zucht verwendet werden.
  • Parasiten , die mit dem Tierkot dort landen.

Besonders gefährlich ist Botulismus – eine seltene, aber oft tödlich verlaufende Erkrankung, die das Nervensystem angreift.

Wie gelangen Giftstoffe in den Körper eines Hundes?

Ein Hund muss nicht direkt mit einem Güllebehälter in Kontakt kommen, um eine Vergiftung zu erleiden. Typische Infektionswege:

  • Schnüffeln oder Lecken an kontaminiertem Gras oder Erde
  • Trinken aus Pfützen mit Güllerückständen
  • Wälzen im Mist , besonders gefährlich bei Hautverletzungen
  • Verzehr von Aas oder Kleintieren, die mit Botulinumtoxin kontaminiert sind

Die Inkubationszeit für Botulismus kann mehrere Stunden bis mehrere Tage betragen, was eine schnelle Diagnose schwierig macht.

Vergiftungssymptome ⚠️

Wenn Ihr Hund Kontakt mit Mist oder verunreinigtem Wasser hatte, achten Sie auf:

  • plötzliche Muskelschwäche oder Lähmung
  • Kurzatmigkeit oder flache Atmung
  • Sabbern , Erbrechen oder Durchfall
  • Apathie , Verwirrung oder Zittern
  • Schwierigkeiten beim Schlucken oder Essen

Botulismus ist ein tierärztlicher Notfall ! Je schneller dem Hund geholfen wird, desto größer sind seine Überlebenschancen.

Pfützen – eine unterschätzte Gefahrenquelle 💧

Viele Hunde trinken gerne aus Pfützen – besonders an heißen Tagen. Leider ist das Wasser an solchen Orten oft verunreinigt:

  • Leptospiren – Bakterien aus dem Urin von Nagetieren, die schwere Nieren- und Leberschäden verursachen.
  • Giardia – Darmparasiten, die chronischen Durchfall verursachen.
  • Pestizide und Herbizide , insbesondere in landwirtschaftlichen Gebieten.
  • Schwermetalle oder Öle , zB auf Straßen oder landwirtschaftlichen Maschinen.

Besonders gefährlich sind Regengüsse , da sie Dünger und Chemikalien in Vertiefungen im Boden spülen und so kontaminierte Pfützen bilden.

Wie schützen Sie Ihren Hund?

Damit Ihr nächster Spaziergang nicht in einer Tragödie endet, beachten Sie diese Regeln:

  • 🚫 Vermeiden Sie Pfützen – lassen Sie Ihren Hund nicht daraus trinken oder darin baden.
  • 🐕🦺 Führen Sie Ihren Hund in der Nähe von Güllefeldern an der Leine .
  • 💧 Nehmen Sie frisches Wasser mit – Ihr Hund trinkt aus einer Flasche eher sauberes Wasser.
  • 🧼 Waschen Sie Ihren Hund nach dem Kontakt mit Mist gründlich .
  • 💉 Überprüfen Sie, ob Ihre Impfungen aktuell sind , insbesondere gegen Leptospirose.
  • 🩺 Bei den ersten Vergiftungssymptomen – sofort zum Tierarzt!

Fazit: Wissen ist Leben

Mist und Pfützen sind nicht nur schmutzig und stinken – sie sind unsichtbare Quellen ernsthafter Gefahr für das Leben Ihres Hundes. Es besteht kein Grund zur Panik, es sind nur Wachsamkeit und Wissen erforderlich. Dadurch bleibt der Spaziergang sicher und Ihr Hund gesund.

Seien Sie aufmerksam, schützen Sie Ihren Hund und teilen Sie diesen Artikel mit anderen Hundeliebhabern. Denn manchmal genügt ein Schluck aus der falschen Pfütze – und alles ändert sich.

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